Schwerpunkte Neue NÖ Mittelschule

1. und 2. Klasse ("Orientierungsphase")

  • In der 1. und 2. Klasse im Stundenplan verankerte Module und Projekte im Rahmen der Orientierungsphasen aus allen drei Schwerpunkten.
  • Entscheidung für einen Schwerpunkt erst am Ende der 2. Klasse, um Fehlentscheidungen vorzubeugen.
  • Informatik (Grundlagen) als Pflichtgegenstand bereits in der 1. und 2. Klasse.
  • Englisch als Arbeitssprache mit Native Speaker in allen 1. und 2. Klassen.

3. und 4. Klasse: Schwerpunkte Naturwissenschaft - Lebenspraxis - Sprache

Ende der 2. Klasse erfolgt die Wahl für einen Schwerpunkt. Alle Pflichtfächer des gewählten Schwerpunktes müssen in der 3. und 4. Klasse besucht werden. Der Unterricht außerhalb der Schwerpunktfächer (z.B. D, M, E, GW ...) findet weiterhin in der Stammklasse statt.

Kurzbeschreibung der Schwerpunktfächer:

NAWI - Naturwissenschaft

Das Fach „NAWI“ setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. In den projektartig angelegten Themen werden Elemente aus Biologie, Physik, Chemie und Technischem Werken kombiniert.

 Der handlungsorientierte Unterricht trägt in besonderem Ausmaß zur Bildung und Weiterentwicklung von Schlüssel-qualifikationen bei, denn die zunehmend selbständige Planung und Durchführung verschiedener Aufgaben sowie die wachsende Einsicht in die Logik der daraus resultierenden Schlussfolgerungen soll den Schüler/innen helfen, aus eigener Erfahrung kritisch und kompetent zu urteilen und verantwortungsbewusst zu handeln.


Durch die Bewältigung komplexer Aufgaben in Gruppen werden auch die Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit gestärkt. Exkursionen in das Technische Museum, das Planetarium, zu einem Labor,… stellen besondere Highlights dar.

Ernährung und Haushalt

Der gesellschaftliche Wandel bringt immer auch Veränderungen der Lebensgewohnheiten und Lebens-führung mit sich, auf die man reagieren muss, um seinen persönlichen Alltag möglichst reibungslos zu bewältigen.

 

Das Fach „Ernährung & Haushalt“ soll den Schüler/innen Kompetenzen in den Bereichen Ernährung und Konsum vermitteln und so zur Alltagsbewältigung vor allem sozialer und ökonomischer Herausforderungen beitragen. Hier wird die Basis für eine entsprechende berufliche Weiterbildung gelegt, aber auch das Thema „Gesundheitserhaltung“ spielt eine zentrale Rolle.


Neben der Zubereitung gesunder Gerichte sind auch die Reflexion des persönlichen Essverhaltens,vollwertige Ernährung, nährstoffschonende Zubereitungsmethoden und nachhaltige Lebensmittelauswahl wichtige Themen des Unterrichts.

Darüber hinaus sollen hier Kompetenzen für die Führung eines Haushalts vermittelt werden. Ein „Haushalt“ soll ganzheitlich als Versorgungs-, Wirtschafts- und Lebensraum gesehen werden. Das Fach trägt zur Bewältigung der persönlichen Lebensgestaltung bei, indem ein Bewusstsein für das eigene Konsumverhalten entwickelt und ein verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen gefördert wird.

English All Around

Im Fach „English All Around“ steht der spielerische Umgang mit der englischen Sprache im Mittelpunkt. Die sprachliche Förderung geschieht für die Kinder durch die vielen unterschiedlichen Zugänge unbewusst, ist dafür aber oft umso effizienter und nachhaltiger. Dieses Fach fördert und fordert sogar die Mitgestaltung der Schüler/innen am Unterrichtsprozess, da die Themen auf Basis der Teilnehmerwünsche festgelegt werden, wodurch eine äußerst flexible Unterrichtsgestaltung möglich ist.

 



Inhalte aus den letzten Jahren:

  • Spiele aller Arten (Kartenspiele, Gruppen- und Partnerspiele, Bewegungsspiele
  • Experimente
  • Filme in Englisch (event. auch Kino)
  • englischsprachige Lieblingslieder singen und verstehen
  • Exkursionen (z.B. in ein australisches Restaurant)
  • Traditionen aus dem englischsprachigen Raum (z.B. Kürbisschnitzen zu Halloween, Basteln zu Thanksgiving, Kekse backen zu Weihnachten ...)
  • Kennenlernen von englischsprachigen Ländern und deren Kultur


Informatik & GZ/CAD

ECDL:

Der ECDL – European Computer Driving Licence – ist das weltweit führende und auch international anerkannte Zertifikat für kompetente Computerbenützer.


Er umfasst die wichtigsten Fertigkeiten für das Arbeiten mit einem PC und ist somit ein fundierter Einstieg in die Informationstechnologie. In der Ausbildung stehen sieben Module zur Verfügung. Die Schüler/innen müssen in vier Modulen (drei Pflichtmodule und ein Wahlmodul) zu einer Prüfung antreten und erhalten nach Bestehen ein international gültigesZertifikat  (Österreichischen Computer Gesellschaft).

Pflichtmodule:

  • Modul 1 - Computer-Grundlagen
  • Modul 2 - Online-Grundlagen
  • Modul 3 - Textverarbeitung

Wahlmodule:

  • Tabellenkalkulation
  • Präsentation
  • IT-Security


Arbeiten mit CAD-Programmen

Der Einsatz des Computers zur Konstruktion technischer Systeme und zum Anfertigen technischer Zeichnungen ist in der Industrie von großer Bedeutung.

Die Software hierzu wird als CAD (Computer Aided Design = computerunterstütztes Konstruieren und Zeichnen) bezeichnet. Seit einigen Jahren gibt es nicht nur 2D-CAD-Systeme (GeoGebra,…), sondern auch leistungsfähige, dreidimensionale 3D-CAD-Systeme (CAD3D, GAM, Impress,…).

Diese fördern durch die dreidimensionale Darstellung unterschiedlicher Objekte das räumliche Vorstellungsvermögen und vereinfachen deutlich die Erstellung technischer Zeichnungen.


Nicht zuletzt macht das Arbeiten mit 2D/3D-CAD-Systemen den Schüler/innen sehr viel Spaß und bereitet „nebenbei“

auch auf Lehrberufe und Schulen mit technischem Schwerpunkt vor, da hier bereits mit in der Industrie eingesetzten Programmen gearbeitet wird.

Technisches Werken

Die Förderung eines entdeckenden, problemlösenden und handelnden Lernens spielt im Fach „Technisches Werken“ eine zentrale Rolle. Die eigenständige Durchführung von Arbeiten und das ökonomische Organisieren der dazugehörigen Herstellungsprozesse sollen zu wachsender Einsicht in die Zusammenhänge von Ursache und Wirkung führen. Mit dem werkgerechten Einsatz von Maschinen und Werkzeugen und der materialgerechten Verarbeitung verschiedener Werkstoffe sollen die Schüler/innen Sicherheits-bewusstsein und Qualitätsbewusstsein entwickeln. Die Planung und Herstellung eines Produkts fordert und vor allem fördert auch wichtige Schlüssel-qualifikationen wie Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit.

Werken (Technisches und Textiles Werken)

 

Durch die Verbindung von technischem und textilem Werken können innovative Zugänge zu Produkten entstehen. Die Förderung von Kreativität spielt hier also eine zentrale Rolle.


Schülerzentrierte Aufgabenstellungen sollen planendes Entwickeln sowie problemlösendes, experimentierendes Lernen ermöglichen. Die Verarbeitung von verschiedenen textilen und technischen Materialien sowie das Erfahren und Bewusstmachen von erforderlichen Arbeitsschritten im Herstellungsprozess sollen zu erhöhter Wertschätzung gegenüber Konsumgütern und zu verantwortlichem Handeln beitragen.